• Anneliese Merker (Foto © Memos e. V.) Anneliese Merker (Foto © Memos e. V.)
  • Günther Bantzer (Foto © Memos e. V.) Günther Bantzer (Foto © Memos e. V.)
  • Herta Lampl (Foto © Memos e. V.) Herta Lampl (Foto © Memos e. V.)
  • Scheuerpflug (Vater) » zu Günther Haase (Foto © Memos e. V.) Scheuerpflug (Vater) » zu Günther Haase (Foto © Memos e. V.)
  • Sophie Querndt (Foto © Memos e. V.) Sophie Querndt (Foto © Memos e. V.)
  • Wilhelm Scheuerpflug (Foto © Memos e. V.) Wilhelm Scheuerpflug (Foto © Memos e. V.)
  • Ilse Steffen (Foto © Memos e. V.) Ilse Steffen (Foto © Memos e. V.)
  • Hans Werk (Foto © Memos e. V.) Hans Werk (Foto © Memos e. V.)

Übersichtseite Projekt "Jungsein 33/45"

JUNGSEIN 33/45 – so das Thema unserer Videodokumente. Es handelt sich dabei um Gespräche, die Memos e. V. mit acht Zeitzeugen der NS-Herrschaft geführt hat. Als die NSDAP im Januar 1933 an die Macht kommt, sind die ältesten von ihnen 11 und 12 Jahre alt. Die beiden Jüngsten sind gerade dabei, laufen oder sprechen zu lernen.

Die vorliegenden Erlebnisberichte veranschaulichen, wie umfassend das nationalsozialistische Erziehungssystem funktioniert hat. Unabhängig davon, ob junge Menschen begeistert, gehorsam, gleichgültig, nachdenklich oder widerwillig mitgewirkt haben, sind sie zu Helfershelfern eines menschenverachtenden Systems geformt worden. Als das Deutsche Reich am 8. Mai 1945 bedingungslos kapituliert, erleben sie dies unter den unterschiedlichsten Umständen: als Lazarettschwester, Wehrmachtsoffizier, Marineinfanteristin, Sekretärin der SS, Kriegsgefangener, SS-Rekrut, Hitlerjunge und Jungmädchen. Heute sind sie 83, 84, 87, 90, 92, und 93 Jahre alt. Unsere älteste Zeitzeugin, Sophie Querndt aus dem mittelfränkischen Neuendettelsau, ist kurz vor der Fertigstellung unseres Videoarchivs 94-jährig verstorben. Ihrem Andenken gilt unsere besondere Aufmerksamkeit.

Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden, dass sie ein weit zurückliegendes schwieriges Kapitel ihres Lebens für uns aufgeschlagen und darüber Zeugnis abgelegt haben. Ausdrücklichen Dank auch für ihr Einverständnis, ihre Erinnerungen öffentlich zugänglich und damit für pädagogische Zwecke nutzbar zu machen. | Mehr zur Vorgeschichte unseres Vorhabens »

 

 

Der vierminütige Einführungsfilm stellt vier der Mitwirkenden vor und umreißt die zentralen Fragen: Wie war es, während der NS-Zeit jung zu sein? Welche Bedeutung hatten Familie, Schule, Jugendorganisationen und Propaganda? Wie denken Sie heute über Ihren Werdegang?

 

Jungsein 33/45 | Trailer (4'10)

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Herta Lampl
*10.10.1922 | Zeitzeugenbericht (42'54)

 

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Günther Haase
*26.1.1925 | Zeitzeugenbericht (30'48)

 

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Ilse Steffen
*23.1.1921 | Zeitzeugenbericht (15'00)

 

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Günther Bantzer
*1.9.1921 | Zeitzeugenbericht (79'20)

 

 

Mit Unterstützung der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin hat der im Bezirk Mitte ansässige Verein Memos e. V. im Juni 2012 das Zeitzeugenprojekt "Jugend unter dem Hakenkreuz" ins Leben gerufen. Im Januar 2013 wurden dessen Ergebnisse im Rahmen des vom Berliner Senat veranstalteten Themenjahres "Zerstörte Vielfalt" der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach Abschluss des von der Landesstiftung geförderten Projekts hat Memos eigenständig weitere Gespräche mit Zeitzeugen dokumentiert. Das Videoarchiv "Jungsein 33/45" besteht derzeit aus acht Dokumentarfilmen und wird nach Möglichkeit weiter ergänzt.

Für die erhaltene Unterstützung bedanken wir uns bei der Berliner Zeitzeugenbörse e. V., bei der Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz sowie bei den Stiftungen Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Topographie des Terrors. Unser besonderer Dank gilt der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin, ohne deren Unterstützung unser Generationen verbindendes Projekt nicht zustande gekommen wäre.

Information: memos@berlin.de

 

 

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Bildnachweis (Kopf dieser Seite) © Memos e. V.